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Bäckerei, Konditorei und Cafe Königswald - Tradition seit 1897

Max Oswald Donath, geb. am 10.06.1865 in Dresden, kaufte im Jahre 1896 die Bäckerei, Konditorei und Café Königswald.
Vorher war der Meister seiner Zunft 3 Jahre lang am Martin-Luther-Platz selbstständg.

Zusammen mit seiner Frau Liddy Donath, geb. Fuhrmann, wirkte er in seinem neuen Geschäft auf der Königsbrücker Landstr. 69 bis 1907, wo auch der letzte Sachsenkönig Friedrich August der III. Einkehr hielt. Dann verpachtete er an seinen 1. Bäckergehilfen und Meister sein Geschäft.

Konditorei Confiserie Bäckerei und Konditorei Donath Von 1907-1933 durchlebten Sie schöne aber auch schwere Zeiten. Er reiste zu seinen zwei Brüdern die in Amerika (Cincinnati) lebten und schaute sich mit seiner Frau Amerika an.

Zurückgekehrt nach Dresden hatte er neue Pläne und baute 1911 sein Haus auf der Königsbrücker Landstraße 69 um. Er baute zwei Seitenflügel an und stockte noch eine Etage auf.

Durch den ersten Weltkrieg und die Inflationszeit verlor er alles bis auf sein Grundstück. Da er sein Geschäft verpachtet hatte, mußte er sich Arbeit suchen, um seine Familie ernähren zu können.

Er half bei seinen Freunden der Bäckerzunft als Meister aus und war als Versicherungskaufmann und Nachtwärter tätig. Am 01. Mai 1933 übernahm der Sohn, Otto Donath, der inzwischen seinen Meisterbrief abgelegt hatte, sein Geschäft.

Als Otto Donath 1940 zum Kriegsdienst eingezogen wurde, führte seine Frau Cläre Donath das Geschäft weiter. 1944 kam Otto Donath in amerikanische Gefangenschaft, im Februar 1946 wurde er an die Franzosen ausgeliefert - Gefangenschaft in Sedan.

In der Zeit 1945-1949 wurde die Bäckerei durch die russische Armee besetzt, um diese mit Brot zu versorgen.

Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges eröffnete Otto Donath zusammen mit seiner Frau die Bäckerei, jedoch ohne Cafe, nur mit einer kleinen Imbißstube. Das Inventar des Cafés, unter anderem ein Blüthner Flügel und Wiener Gestühl, wurden der Dresdner Oper gestiftet.

Otto Donath war sehr in seinem Beruf engagiert und amtierte von 1963-1968 als Obermeister der Bäckerei der Stadt Dresden. Zusätzlich war er Vorsitzender des Meisterprüfungsausschußes für Bäckermeister sowie für Fachverkäuferinnen.

Die Räumlichkeiten des Cafes mußten vermietet werden. Seit diesem Zeitpunkt mietet sich eine Konsumverkaufstelle für Textilien ein. Die Geschäftsräume als Cafe zu nutzen, waren zu damaligen Zeiten nicht möglich.

1952 absolvierte Sohn Wolfgang Donath seine Meisterprüfung mit Erfolg und übernahm 1967 die Bäckerei, zusammen mit seiner Frau Gerda.

Auch er engagierte sich in seiner Berufssparte und war Mitglied der Revisionskommission der ehemaligen Einkaufs- und Liefergenossenschaft Dresden. Aus gesundheitlichen Gründen übergab er am 03. Januar 1989 seiner Tochter Ute Donath, die 1987 erfolgreich ihre Konditormeisterprüfung ablegte, das Geschäft.

Sie ist Mitglied im Prüfungsausschuß für Konditoren und Fachverkäuferinnen. Jederzeit sind die Eltern bereit, im Geschäft auszuhelfen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Konditorei Confiserie Bäckerei und Konditorei Donath Nachdem 1992 der Mietvertrag aus wirtschaftlichen Gründen von der Konsumgenossenschaft gekündigt wurde, entschlossen sich die Schwestern Elke und Ute Donath, das Cafe Königswald wieder neu entstehen zu lassen. Tochter Elke war bis dahin im kaufmännischen Bereich tätig.

Am 08. Mai 1993 konnte die Eröffnung des Cafes Königswald gefeiert werden. 1997 hatte das Familienunternehmen 100jähriges Jubiläum.

Heute wird das Unternehmen zusammen mit der nunmehr fünften Generation geführt. In der Backstube sorgen Ute und Phillipp Donath dafür, dass die überlieferten Familienrezepte nicht in Vergessenheit geraten. Aber auch neue Ideen werden hier verwirklicht und beeindrucken die werte Kundschaft. Mit viel Liebe zum Detail entstehen zeitgemäße und moderne Kreationen, die sogar Kuchenmuffel begeistern...